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3. RHYTHMISIERUNG

Ein wesentliches Merkmal des Gebundenen Ganztages ist die zusätzliche Lern- und Lebenszeit, die die SchülerInnen und Schüler im Schulbetrieb verbringen. Dadurch wird es möglich, eine sinnvolle Verzahnung von Lern- und Arbeitsphasen, Entspannungszeiten und Zeiten für die individuelle Förderung sowie der Sicherung von Lernzuwächsen vorzunehmen.

Der unten stehende Rhythmisierungsentwurf für die Jahrgangsstufe 5 soll im kommenden Schuljahr als Grundprinzip mit vorgegebenen Eckzeiten gelten.

Die Schule ist prinzipiell an jedem Tag von 7:30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 5 im Gebundenen Ganztag (im Unterschied zum „Europaklassenzug“) erhalten an drei Tagen von 7:55 Uhr bis 15 Uhr und an zwei Tagen von 7:55 Uhr bis 13:05 Uhr Unterricht. Das Bildungsangebot an den „kurzen“ Unterrichtstagen wird durch zusätzliche, freiwillig zu nutzende Angebote angereichert.3

Der Unterricht findet für die gesamte Schule prinzipiell im Doppelstundenrhythmus statt.

Innerhalb dieses Rhythmus’ sind klassenintern Variationen möglich (z.B. Fächerstundentausch im Zusammenhang von Epochenunterricht o.ä.).

Lediglich die an den drei „langen“ Unterrichtstagen vor der Mittagspause liegenden freien oder gebundenen Übungszeiten sind für den Zeitraum von 45 Minuten angesetzt.

Die SchülerInnen essen verbindlich an drei Tagen (Montag, Mittwoch und Donnerstag).

An den beiden „kurzen“ Unterrichtstagen können sie das Mittagsangebot freiwillig nutzen.

Die sechzigminütige Mittagspause ist aufgeteilt in 3 x 20-Minutenphasen.

In 2009/2010 findet für die Jahrgangsstufe 5 in Phase I das Essen statt, in den Phasen II und III nutzen die SchülerInnen nach Wahl unterschiedliche Ruhe-, Spiel- und Sportangebote.

Ab dem Schuljahr 2010/1011, wenn sich zwei Jahrgangsstufen im Gebundenen Ganztag befinden, werden die Mittagspausenphasen flexibler variieren.

Eine Lehrkraft aus dem Klassenleitungsteam4 geht mit der Klasse an zwei Tagen zum Mittagessen, die andere Lehrkraft aus dem Team an einem Tag (wöchentlicher Wechsel).

Insbesondere innerhalb der Erprobungsstufe ist es von besonderer Bedeutung, dass das gemeinsame Essen von SchülerInnen und Lehrkräften gewährleistet werden kann. Die Lehrkräfte haben hier nicht ausschließlich die Aufsichtsfunktion bezogen auf die ihnen anvertraute Klasse, sondern das gemeinsam eingenommene Mittagessen soll bewusst für die Pflege von Esskultur und sozialem Kontakt außerhalb der Unterrichtszeit genutzt werden.

Grafik mit den Uhrzeiten

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